Der Reichsbankschatz (1. Teil) wird versteigert.
Der Kingpapers-Kommentar.
Und der Verwerter nennt seinen Katalog *Reichsbankschatz*. Das soll Assoziationen wecken. Lasst uns auf Schatzsuche gehen.
Suche ? Geht nicht, der Schatz ist ja schon gefunden. Dann vielleicht Schatzhebung ? Das meint einen vorhandenen entdeckten Schatz
von den Unbill der Zugriffsverweigerung (Krake unter Wasser auf Piratenschiff, Fluch des Pharao nebst Falltüren
in Pyramide, Bundesregierung auf Tresor) befreien, ihn umsonst oder wenigstens billig in die Finger kriegen und damit
abhauen. Und das kann auch mehrfach hintereinander geschehen. Erst hebt die Regierung den Schatz, haut ab, gibt ihn weiter (BussoPeus)
und lässt ihn versteigern, um dann noch einmal späterhin an den Verkaufsgewinnen - bei mehrfachen Verkäufen sogar viele Male -
zu partizipieren. Grosser Vorteil für Eichel und seine Häher. Nur: Dagegen mußte ein Raubritter ja noch richtig arbeiten ...
Schatzhebegefühle bei Händlern/Sammlern ?!
Nun also, schrummmm, ein anderes Bild: Der Tresor der Reichsbank gibt viele Altpapiere her, die gehen an einen Verwerter,
der aus Altpapier einen 'Schatz' macht, einen bunten hochwertigen Verkaufskatalog fertigt und dann leider eines vergißt: Den Sprecher,
der die HWP-Sammelkultur in Deutschland einführt. So hört man denn im Markt nur lautes Wehklagen der Teilnehmer (die so
laut klagen, dass die Jubelrufe untergehen) und alles starrt gespannt wie das bekannte Karnickel vor der Schlange auf
das, was da wohl unweigerlich kommen müsste: titanicischer Untergang.
Klar ist das, klar wie dicke Klossbrühe. Denn wenn der Markt über die meisten Papiere schon verfügt, dann wird er sie
nicht mehr kaufen, allenfalls zum kleinen Taschengeld (Münzwährung, keine Scheine). Das ist die Theorie des geschlossenen
Marktes. Immer wieder gerne vertreten, leider unsinnig. Denn wenn der Markt zu klein ist (und das ist er, lieber Leser, frag Deine Frau,
er ist immer zu klein), dann muss der Anbieter weg oder der Markt vergrössert werden. Wusste schliesslich nicht nur Benecke
bei der damaligen Anhörung zum BARoV-Bestand - der hat's aber laut gedacht. Und dann noch was: Benecke (hoffe mich richtig zu entsinnen) war der
Meinung, dass der Markt geschaffen werden muss. Vor der Versteigerung. BARoV nicht: Die wollten erst versteigern und dann den Markthändlern es überlassen
den Markt für die Sammler zu erschliessen. Und da san ma nu.
Luft holen, ausatmen, beruhigen !
Da sind doch Kaufinteressenten. Oder etwa nicht ? Wir wissen von Leuten, die Geld in BARoV-Papiere anlegen wollen. Wir wissen von Leuten,
die tatsächlich Papiere in grösserer Stückzahl für Aktionen haben wollen. Und wir geben zu: Im Kingpapers-Team befinden
sich Schnäppchenjäger mit 20 und mehr Jahren potentieller Geduld. Überrascht, lieber Leser, oder nicht: Mal ehrlich,
wer hat nicht ein gewisses Gierflackern in den Augen, wenn er den einen oder anderen Ausrufpreis in dem neuen Katalog entdeckt.
Oder geht der Preis wirklich so weit nach unten, dass der Verlust unendlich (= Wert 0,00) wird ???
Zurück zum Telekom-Krug: Hätte der gesagt, dass das 'Alles Schei...' ist, dann wäre das Engagement der Telekom gescheitert.
Aber auch die deutsche Aktienkultur. Hat er aber nicht gesagt.
Damals wollte auch Opa Aktien (kurz vorher noch als 'Luch + Truch' bezeichnet) haben. Und Opa hat noch immer die ihm damals geschenkten BASF und Continental.
Und hat sich jetzt erste historische Wertpapiere mitgenommen. Eine wahre Geschichte - und Opa hat 'ne wirklich
rüstige Nase.
Der Markt geht unter niemals nicht !
+++ Alle Angaben ausdrücklich ohne Gewähr.
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